Wir haben für das Konzert in München 4 Tickets der Diamant-Kategorie gekauft, somit 800€ ausgegeben.
Für die äußeren Bedingungen kann der Veranstalter nichts und bleibt somit aus der nachfolgenden Kritik ausgespart.
Davon ausgehend, dass dieses Konzert mit 130.000 Personen stattgefunden hat, ist es absolut unverständlich das ausnahmslos alle Ordner überfordert gewesen sind.
Eine Kommunikation ist aufgrund der fehlenden Sprachkenntnisse des eingesetzten Personals kaum möglich gewesen. Weiterhin haben am Eingang keinerlei Kontrollen in Bezug auf Gegenstände am Körper und den Rucksäcken stattgefunden. Über das sich hieraus ergebenen Risiko schweige ich mich an dieser Stelle besser aus.
Die totale Überforderung zeigte sich ca. 1,50 Stunden vor Konzertbeginn. Meine Frau und Ihre Freundin wollten vor Konzertbeginn nochmals zur Toilette (weshalb diese sich über 500 m Entfernung befunden haben bleibt wohl auch ein ewiges Geheimnis). Das Ordnungspersonal hat zu diesem Zeitpunkt niemanden aus den Bereichen raus oder reingelassen. Auch gab es hierfür keinerlei Begründung. Die Außenstehenden gerieten jedenfalls zunehmend unter Stress, so dass es schlussendlich einen wahren ‚Platzsturm‘ gegeben hat.
Hierbei sind Besucher aller Kategorien in den Diamant-Circle gekommen, was zu einer völligen Überbelegung geführt hat. Aus o.g. Gründen ist es meiner Frau und Ihrer Freundin kaum mehr möglich gewesen zurück in den Circle zu gelangen, so dass beide erst nach über einer Stunde nach Konzertbeginn zurück gewesen sind.
Das ist eine absolute Zumutung gewesen.
Der Künstlerin mache ich hier keinerlei Vorwürfe. Helene Fische hat wie gewohnt perfekt ‚abgeliefert‘, jedoch ist das gesamte Event vom Veranstalter als reine Gelddruckmaschine missbraucht worden.
Die angestrebte Besucherzahl war im Vorfeld klar kommuniziert. Dies ist sicherlich auch einer der vielen Gründe gewesen dabei sein zu wollen.
Aber von einem Veranstalter erwarte ich hierbei ganz klar, dass er diesem Event auch in allen Belangen gerecht wird. Es kann nicht sein, dass es keiner erkennbares Konzept gegeben hat. Kaum Vorstellbar was bei einer Panik hätte alles passieren können. Der Loveparadeunfall sollte hierbei allen noch im Bewusstsein sein. Das Personal machte den Eindruck, Hauptsache günstig, die gesamte Preisfindung ist schlicht ein Witz gewesen (Bratwurst 8€, Cocktail 24€…)
Dann keinerlei Rahmenprogramm, ein DJ mit einem Laptop kann hier nicht als Programm bezeichnet werden.
Ich könnte noch unzählige Zeilen schreiben, aber es ändert leider nichts an den Katastrophalen Zuständen vom letzten Samstag.
Fazit: nie wieder Leutgeb (sollte sich auch jeder vernünftige Künstler auf die Fahne schreiben)
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