Wenn man über 600 Euro pro Ticket ausgibt, war das Konzert in München mehr als eine Enttäuschung.
- keine Beschilderung im Parkhaus, wo es zum VIP Bereich geht. In den Leistungen war direkter Zugang beinhaltet. Aber daß der Weg vom Parkhaus zum VIP Bereich mindestens zwei Kilometer war, würde nicht kommuniziert, bzw irreführend formuliert. Wir haben alte und gehbehinderte Menschen gesehen, die das auch nicht erwartet hatten und von wildfremden hilfsbereiten Leuten gestützt oder getragen wurden.
- bei dem Käfer Catering wurden kostenmäßig billigste Gerichte angeboten, und wenn man um 18 Uhr erst ankam, weil der Fußweg ewig gedauert hat, gab es teilweise nichts mehr. Versprochen wurde aber Essen bis 19 Uhr.
- die Sitzplätze waren so weit von der Bühne weg, daß man nichts gesehen hat. Es wurde auch an den Aufgängen gar nichts kontrolliert, so daß viele gar keinen Sitzplatz mehr bekommen haben, entweder weil dort nicht -VIPs saßen, oder es war überbucht.
- die VIP Getränkestände haben Weinschorle ausgeschenkt, die mehr Wasser als Wein beinhaltet haben
- der Fußweg vom Indoor Catering zu den Plätzen war ebenfalls viel zu weit und für viele kaum zu bewerkstelligen. Unter "fast lane" verstehe ich was anderes
- als Geschenk hat jeder den ich dort getroffen habe etwas anderes erwartet. Ein Raumduft ist wie ein Schlag ins Gesicht für ein Ticket dieser Preisklasse.
Insgesamt waren die Menschen frustriert und haben sich abgezockt gefühlt. Hier wurde Grosses versprochen, aber an jeder Ecke auf Kosten des Gastes gespart. Höchste Gewinnerzielung war hier das Ziel. Sie werben mit "we create emotions". Das stimmt auch. Die Emotionen, die Sie durch Abzocke und katastrophaler Organisation bei Helene Fischer erzeugt haben, war Enttäuschung, Frustration und Wut. Herzlichen Glückwunsch.
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