Start Ratgeber Verlieren statt profitieren? – Immer mehr Nutzer berichten aktuell von gestohlenen PAYBACK Punkten

Verlieren statt profitieren? – Immer mehr Nutzer berichten aktuell von gestohlenen PAYBACK Punkten

von Reklamation24

Das Münchener Unternehmen PAYBACK bietet seinen Kunden ein Bonusprogramm an, bei dem sie durch den Einkauf bei lokalen Filialen von über 30 Ladenketten und in mehr als 600 Online-Shops Punkte sammeln können. Das Ganze funktioniert mittels einer Kundenkarte, die beim Einkauf vor Ort vorgelegt wird.

Online-Shopper kommen in den Genuss einer Punkte-Gutschrift, indem sie sich mit ihren Nutzer-Daten bei PAYBACK einloggen und dort einen der Partner-Shops auswählen, bei dem sie bestellen möchten. Pro zwei Euro Einkaufswert gibt es in der Regel einen PAYBACK Punkt, der einen Gegenwert von 1 Cent entspricht. Ab 200 gesammelten Punkten können Kunden ihren Bonus beispielsweise gegen Gutscheine oder Sachprämien einlösen.

Um das Ganze noch attraktiver zu gestalten, veranstaltet das Unternehmen regelmäßig Aktionen, die den Nutzern neben den regulären, noch weitere Extra-Punkte in Aussicht stellen. Ein auf den ersten Blick spannendes und für alle Beteiligten lukratives Geschäftsmodell, dessen Vorteile derzeit über 31 Millionen Kunden in Deutschland nutzen. Doch es gibt auch Schattenseiten.

Bereits in der Vergangenheit gab es Fälle von Punkte-Diebstahl

Bereits in der Vergangenheit ist es immer wieder vorgekommen, dass Punkte-Konten von Kunden scheinbar ohne deren Zutun geleert worden sind. Besonders groß ist das Entsetzen bei treuen Sammlern, die schon eine beträchtliche Anzahl an PAYBACK Punkten – teilweise im Wert von mehreren Hundert Euro – gehortet haben und vorhatten, sich in Kürze etwas Nettes davon zu gönnen.

Und dann war sie plötzlich da: Eine Benachrichtigung von PAYBACK über die Einlösung der Punkte mit einem freundlichen Schlusssatz, in dem sich für die Nutzung des Dienstes bedankt wird. Das Erstaunen ist meist groß; ist der verblüffte PAYBACK Kunde sich doch ganz sicher, diese Punkte nicht selber eingelöst zu haben – und das schon gar nicht, in einem meist vom eigenen Wohnort weit entlegenen Geschäft.

Aktuell vermehrt Beschwerden über fehlende PAYBACK Punkte

Derzeit gibt es unter https://www.reklamation24.de/payback/824 bereits über 400 Beschwerden von Kunden, deren PAYBACK Punkte offensichtlich gestohlen wurden; und täglich kommen weitere hinzu. Die Reaktionen der Betroffenen reichen von Verwunderung und Unverständnis bis hin zu Wut und Trauer.

Doch eines haben alle gemeinsam: Sie erhoffen sich Aufklärung, eine Reaktion des Unternehmens und natürlich eine Rückerstattung der verloren gegangenen Punkte. Einige Kunden haben in ihrer Empörung bereits auf direktem Wege den Kunden-Support kontaktiert – doch erfolglos.

Nach Schilderung des aufgetretenen Problems ist die Reaktion von PAYBACK meist dieselbe: Der Verlust der Punkte ist das Problem des Geschädigten.

Keine öffentliche Stellungnahme seitens PAYBACK

Seitens PAYBACK gibt es bisher keine öffentliche Stellungnahme zu den aktuellen Vorfällen. Auf der unternehmenseigenen Website wird darauf hingewiesen, dass PAYBACK sicher sei. Des Weiteren gibt es Informationen dazu, wie Punkte-Diebstahl passieren kann, wobei insbesondere auf sogenannte Phishing-Mails hingewiesen wird, mit deren Hilfe Kundendaten ausgespäht werden.

Zudem gibt PAYBACK Tipps, wie man sich gegen Punkteklau schützen könne und rät betroffenen Kunden dazu, Anzeige bei der Polizei zu stellen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Verschulden nicht bei PAYBACK liege und daher gestohlene Punkte leider nicht ersetzt werden können. (Nachzulesen unter https://www.payback.de/info/payback-punkte-geklaut)

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Bist Du betroffen? – Was Du jetzt tun kannst

Musstet auch Du mit Entsetzen feststellen, dass Dein PAYBACK Punkte-Konto leer geräumt wurde und Deine Punkte von einem Fremden eingelöst wurden? Dann solltest Du Deinen Ärger nicht einfach herunterschlucken, sondern aktiv werden. Wir haben ein paar Tipps für Dich, wie Du jetzt vorgehen kannst:

  • Gehe einen kurzen Moment in Dich und überlege, ob Du vielleicht vor Kurzem eine verdächtige E-Mail erhalten hast. Dabei kann es sich um eine sogenannte Phishing-Mail gehandelt haben, die nur so aussah, als sei sie von PAYBACK. Möglicherweise wurdest Du aufgefordert, Deine Zugangsdaten einzugeben, welche dann von Internet-Kriminellen ausgespäht wurden. Wenn Du diese E-Mail noch hast, bewahre sie unbedingt auf. Außerdem solltest Du schnellstens Dein Login-Passwort ändern.
  • Du hast natürlich die Möglichkeit – wie von PAYBACK angeraten – Anzeige bei der Polizei zu stellen. Hierbei kann es hilfreich sein, wenn Du die E-Mail, die Du möglicherweise erhalten hast und die sich im Nachhinein als betrügerisch herausgestellt hat, vorzeigen kannst. Fairerweise möchten wir Dich darauf hinweisen, dass die Chance, dass der Dieb Deiner PAYBACK Punkte ermittelt werden kann und zur Rechenschaft gezogen wird, wahrscheinlich nicht sehr groß ist. Solche Betrüger sind meist mit allen Wassern gewaschen und verstehen es, ihre Spuren zu verwischen. Dennoch ist es einen Versuch wert – schon alleine, um es diesen Kriminellen zukünftig zu erschweren, weiterhin Dich und andere, um ihr Hab und Gut zu bringen.
  • Sich direkt an den Kundenservice von PAYBACK zu wenden, wird vermutlich einer Deiner ersten Gedanken gewesen sein. Und wir möchten Dich darin bestärken. Selbst wenn Du, wie viele andere Kunden vor Dir, keine oder eine nicht zufriedenstellende Rückmeldung erhältst – das Unternehmen sollte damit konfrontiert werden, dass seine Kunden mit Punkte-Diebstahl zu kämpfen haben und seine Augen nicht davor verschließen.
  • Du kannst Deine Beschwerde auch ganz unkompliziert direkt über unsere Plattform http://www.reklamation24.de/ an das Unternehmen senden und Deine Erfahrungen mit anderen Nutzern teilen. So hilfst Du nicht nur Dir selber, sondern unterstützt auch gleichzeitig andere Kunden dabei, ihr Problem mit PAYBACK zu lösen. Gemeinsam mit ihnen kannst Du Deiner Enttäuschung Ausdruck verleihen und dem Unternehmen so zeigen, dass es an der Zeit ist, das Problem ernst zu nehmen und sich endlich stärker um die Belange und Nöte seiner Kunden zu kümmern.

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